 
Gesetzliche Krankenversicherung
Wenn Sie weniger als 47 250 Euro im Jahr verdienen, müssen Sie sich gesetzlich versichern. Welche Gesellschaften für Sie in Frage kommen und welchen Beitrag sie verlangen, hängt davon ab, wo Sie wohnen. Die Beiträge schwanken zwischen momentan 12,6 und 15,7 Prozent. Der Wechsel von einer teuren zu einer günstigen Kasse spart allein dem Arbeitnehmer im Einzelfall bis zu 65 Euro im Monat.
Das Gesetz schreibt den Kassen die meisten Leistungen vor. Unterschiede gibt es beim Service (persönliche Beratung, Unterstützung bei Behandlungsfehlern, Infos zu Therapien) und den so genannten Mehrleistungen. Während traditionell leistungsstarke Gesellschaften sich nämlich bei Mütterkuren, Haushaltshilfen und Rehabilitation großzügig zeigen, bieten einige Billigkassen allenfalls Leistungen „light“. Details stehen in den Satzungen der Kassen.
Krankenzusatzversicherung
Krankenversicherung für Beamte
Neben der ges Krankenversicherung (GKV) ist die private Krankenversicherung (PKV) die zweite tragende Säule des deutschen Krankenversicherungssystems. Beamte bekommen bei den meisten Versicherungen spezielle Tarife für ihre gesundheitliche Absicherung. Freiwillige Mitglieder der gesetzlichen Krankenkasse können sich jederzeit für die privaten Krankenversicherungen entscheiden. Dazu gehören Arbeitnehmer mit einem Arbeitsentgelt oberhalb der Versicherungspflichtgrenze (im Jahr 2005: 46.800 EUR im Jahr) sowie Selbständige und Beamte unabhängig von der Höhe ihres Einkommens.
Rentenversicherung
Wer sich im Alter nicht stark einschränken oder sogar in die Altersarmut abrutschen möchte sollte sich um eine zusätzliche private Altersabsicherung bemühen.
Aufgrund der folgenden Faktoren, insbesondere der höheren Lebenserwartung einerseits und den Geburtenrückgängen andererseits, ist die Finanzierung der gesetzlichen Rentenversicherung langfristig sehr problematisch und ein starkes Absinken des Rentenniveaus kaum zu vermeiden.
Der demographische Faktor: Es werden immer weniger Kinder (zukünftige Beitragszahler) geboren, die aufgrund einer steigenden Lebenserwartung der Rentner eine immer grössere Rentenlast finanzieren müssen. Dieses führt zu immer geringeren Einnahmen bei ständig steigenden Ausgaben.
Hohe Arbeitslosigkeit: In die Rentenkasse zahlen nur Arbeitnehmer ein, die auch einen Job haben. In Zeiten hoher Arbeitslosigkeit verschiebt sich das Verhältnis von Einzahlern zu Rentnern also wiederum weiter in den negativen Bereich.
Generationenvertrag: Aufgrund des Generationenvertrages finanziert ein Beitragszahler nicht seine eigene Rente, sondern die der jetzigen Renter. Später wird seine Rente dann wiederum von der nachfolgenden Generation finanziert. Der jetzige Beitragszahler baut also kein eigenes finanzielles Vermögen auf und muß darauf vertrauen, dass die nachfolgende Generation in der Lage ist, seine Rentenansprüche zu finanzieren.
Berufsunfähigkeitsversicherung
Jeder fünfte Angestellte und jeder dritte Arbeiter wird vor Erreichen des Rentenalters berufsunfähig. Die häufigsten Ursachen sind Erkrankungen des Skelett - und Bewegungsapparates, des Herz- bzw. Gefäßsystems sowie psychische Erkrankungen.
Betroffene müssen nicht nur den Verlust des Arbeitsplatzes verkraften, sondern auch mit enormen finanziellen Einschränkungen rechnen. Die Leistung aus der gesetzlichen Rentenversicherung beträgt im Durchschnitt nur etwa 26 % des letzten Bruttogehalts. Bei Berufsanfängern, Selbständigen und Freiberuflern ist der Rentenanspruch oft noch geringer oder entfällt sogar ganz.
Die Berufsunfähigkeitsversicherung bietet hier einen umfassenden Schutz, da sie sowohl Unfall- als auch Krankheitsfolgen absichert.
Privathaftpflicht
Die Privathaftpflicht gilt für Personen im üblichen privaten Bereich. Es werden bedingungsgemäß Schäden bezahlt, die Dritten zugefügt werden und für die man gesetzlich haftbar ist. Wie z.B. die “zerdepperte” Scheibe, die Rechnung der Krankenkasse für Behandlungskosten, der Unfall mit dem Fahrrad, der Schaden beim Nachbarn oder am Gebäude durch die ausgelaufene Waschmaschine usw. Oftmals sind es nur Sekunden, die schlagartig das Leben und die Zukunft verändern. Damit Ihnen dies nicht passiert, sollten Sie angemessen vorsorgen.
Wichtig ist aber auch die richtige Auswahl !
Kapitallebensversicherung
Sichern Sie Ihren Hinterbliebenen eine sorgenfreie Zukunft und bauen Sie gleichzeitig eine felsenfeste Altersversorgung auf.
Mit der Kapitallebensversicherung schlagen Sie zwei Fliegen mit einer Klappe:
- Sicherheit für Ihre Angehörigen im Todesfall
- Eine Rente für Sie im Alter
Risikolebensversicherung
Diese spezielle Form der Lebensversicherung bietet Ihnen sofortigen Todesfallschutz in der von Ihnen gewünschten Höhe. Sie dient ausschließlich der Absicherung des Todesfallschutzes und ist deshalb entsprechend günstig. Bei Bedarf können Sie innerhalb von 10 Jahren Ihre Risikoversicherung ohne erneute Gesundheitsprüfung in eine kapitalbildende Lebensversicherung umwandeln.
Die Risikoversicherung ist zur Absicherung der Angehörigen, aber auch zur Absicherung eines Kredits geeignet.
Geldanlage
Benötigen Sie hierzu nähere Informationen, wenden Sie sich bitte an unseren Partner Müller & Veith GmbH. Einen Link finden Sie in der Kategorie Partner.
Rechtschutzversicherung
Wir leben in einem Rechtsstaat. Das heißt: Das Recht wird sehr ernst genommen und immer mehr Konflikte werden auf dem Rechtsweg ausgetragen. Die Wahrscheinlichkeit, dass Sie als Beschuldigter oder als Kläger in einen Rechtsstreit verwickelt werden, ist - statistisch gesehen - hoch, denn als Verkehrsteilnehmer, Mieter, Arbeitnehmer, Käufer und als Urlauber können Sie sehr leicht in Situationen geraten, in denen Sie rechtlichen Beistand benötigen. Das kann schnell recht teuer werden. Bei einem Streitwert von 915,- EUR (zum Beispiel beim Kauf einer Video-Kamera) fallen bei einem Rechtsstreit über zwei gerichtliche Instanzen Kosten von 1.651,14 EUR an.
Damit Ihre Bemühungen um rechtliche Klärung nicht am Geld scheitern, sollten Sie sich rechtzeitig durch eine Rechtsschutzversicherung schützen. Diese Versicherung deckt die Kosten ab, die mit einem Rechtsstreit verbunden sind und zwar unabhängig davon, ob Sie gewinnen oder nicht.
KFZ
In Deutschland sind Sie gesetzlich dazu verpflichtet ein Fahrzeug zu versichern. Aber Sie haben dabei die freie Versicherungsauswahl und die Unterschiede sind groß.
Vergleichen Sie mit uns zusammen die verschiedenen Anbieter und zahlen Sie am Schluss nicht mehr als Sie unbedingt müssen - denn Autofahren soll nicht nur Geld kosten, sondern auch Spaß machen.
Unfallversicherung
Jährlich verunglücken allein in Deutschland rund acht Millionen Menschen, davon 700.000 im Straßenverkehr. Die meisten Unfälle ereignen sich aber in der Freizeit und im Haushalt. Manchmal kommt man mit einem blauen Auge davon. Nur eine bedarfsgerechte private Unfallversicherung ermöglicht es Ihnen, das Risiko von schwereren Unfallfolgen und dem damit verbundenen vermehrten finanziellen Bedarf durch eine Invaliditätsentschädigung abzudecken.
Wohngebäudeversicherung
Eine Wohngebäudeversicherung gehört zur Grundausstattung eines jeden Immobilienbesitzers, denn in die eigenen vier Wände wurde viel Zeit und Geld investiert. Ihr Haus stellt einen beträchtlichen Vermögenswert dar. Sichern Sie sich ab, um diesen Wert zu erhalten. Mit einer Wohngebäudeversicherung genießen Sie finanziellen Rückhalt. Folgende Gefahren sind normalerweise standardmäßig abgedeckt:
Brand, Blitzschlag, Explosion
Leitungswasser, Rohrbruch, Frost
Sturm, Hagel
Kosten für Aufräum-, Abbruch- und Bewegungskosten und Schutzkosten bis zu
einer bestimmten Summe
Der Versicherungsschutz kann gegen Beitragszuschlag erweitert werden:
weitere Elementarschäden (z.B. Überschwemmung)
weitere Grundstücksbestandteile
Überspannung durch Blitz
Haus- und Grundbesitzerhaftpflicht
Wer ein Haus vermietet, haftet, wenn auf dem Grundstück jemand zu schaden kommt. Dafür braucht er speziellen Versicherungsschutz.
Auf vereisten Einfahrten oder in schlecht beleuchteten Treppenfluren können sich Menschen verletzen. Geschieht das auf einem unbebauten Grundstück oder in einem vermieteten Haus, ist der Schaden in der privaten Haftpflichtversicherung des Eigentümers nicht versichert.
Hier hilft nur eine Spezialpolice: Die Haftpflichtversicherung für Haus- und Grundbesitzer.
Selbstnutzer eines Einfamilienhauses kommen auch mit einer Privathaftpflichtversicherung aus. Sie deckt auch entsprechende Schadenfälle auf ihrem Grundstück ab.
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Bauherrnhaftpflicht
Wer ein Haus baut, braucht eine Bauherrenhaftpflichtversicherung, die ihn im Unglücksfall vor hohen Schadenersatzansprüchen schützt.
Zwei Beispiele aus der Praxis:
Ein Schild „Betreten verboten, Eltern haften für die Kinder“ befreit Sie als Bauherrn nicht von Ihrer Sicherungspflicht für das Bauvorhaben und vor möglichen Schadenersatzansprüchen.
Das gleiche gilt bei sogenannten Leitungsschäden. Wird zum Beispiel mit einem gemieteten Minibagger in Eigenleistung ein Graben für Hausanschlüsse oder Entwässerungen gezogen und dabei ein Versorgungsanschluss oder ein Kabel der Telekom beschädigt, haftet der Bauherr.
Tierhalter Haftpflichtversicherung
Es kann immer etwas passieren.... für ein unbeschwertes Leben mit Ihrem Hund sollten auch Sie sich gegen alle Fälle absichern. Trotz Hundeschule und gutem Benehmen können schnell unabsehbare Kosten, vom Hosenbein des Briefträgers bis hin zu ernsthaften Verletzungen oder gar Autounfällen, auf Sie zukommen.
Das Bürgerliche Gesetzbuch schreibt vor: Wenn der Hund Menschen, Tieren oder Gegenständen Schaden zufügt, haftet der Halter für alle entstandenen Kosten.
Sie haben ein Pferd? Auch hier ist eine Tierhalter Haftpflichtversicherung unumgänglich.
Hausratsversicherung
...der wichtigste Versicherungsschutz für Ihr Zuhause.
Je größer der Haushalt, desto umfangreicher auch der Hausrat! Denn unter Hausrat sind nicht nur Möbel, Kleidung, Wäsche, Gardinen, Haushaltsgeräte und Unterhaltungselektronik wie Fernseher oder die Stereoanlage zu verstehen, sondern auch Bücher, Hobby- und Sportgeräte, sowie Bargeld, Wertpapiere, Schmuck und andere Wertsachen.
Hier kommen schnell größere Werte zusammen, die über viele Jahre angeschafft wurden und nicht „mal eben“ ersetzt werden können. Die Hausratversicherung ist hier besonders wichtig, denn oft sind nicht nur einzelne Gegenstände von einem Schaden betroffen.
Gerade bei Schäden durch Brand, Leitungswasser, Sturm ist es oft die gesamte Einrichtung einer Wohnung oder eines Hauses, die auf einmal ersetzt werden muß.
Investmentfonds
Investmentfonds stellen ein Sondervermögen einer Kapitalanlagegesellschaft (KAG) dar. Nach § 1 KAGG (Gesetz über Kapitalanlagegesellschaften) ist der Geschäftsbetrieb eines Fonds darauf gerichtet, eingelegtes Geld nach dem Grundsatz der Risikomischung in den nach dem Gesetz zugelassenen Vemögensgegenständen gesondert in Wertpapieren zu investieren (Wertpapierfonds mit Aktien, Renten- und/oder Geldmarkttiteln). Als gesonderte Anlageform kann auch in Immobilien investiert werden (Immobilienfonds mit Beteiligungs- und Grundstückssondervermögen).
Das gesammelte Geld der Einleger wird im eigenen Namen der Fonds für gemeinschaftliche Rechnung der Einleger investiert und über die hieraus resultierenden Rechte der Anteilsinhaber werden Urkunden (Zertifikate, Anteilsscheine) ausgestellt. Die Investmentzertifikate verbriefen ein Miteigentum am Fondsvermögen mit einem Anspruch des Inhabers auf Erfolgsbeteiligung und Anteilsrückgabe zum offiziellen Rücknahmepreis.
Benötigen Sie hierzu nähere Informationen, wenden Sie sich bitte an unseren Partner Müller & Veith GmbH. Einen Link finden Sie in der Kategorie Partner.
Gewerbliche Versicherung
Die "richtige" Absicherung betrieblicher Risiken ist eine existenzielle Frage. Wir beraten Sie über potentielle Risiken, finden für Sie die günstigen Versicherer und optimieren Ihren ggf. bestehenden Versicherungsschutz. Je nach Betriebsgrösse lassen sich dabei schnell ein paar tausend EURO sparen.
Baufinanzierung
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